Bezirks Jamboree 2024

Neckar Ahoj – Setzt die Zelte, wir stechen in See!

Unter diesem Motto machten wir uns vom 29.07. bis 07.08. auf, mit unserem Stammesschiff unbekannte Gebiete zu entdecken. Tatsächlich fanden wir in unserem Zielgewässer ein großes Stück Land, auf dem sich schon einige Seeleute aus den verschiedensten Himmelsrichtungen tummelten. Wir errichteten an einer noch freien Stelle unser Lager und unternahmen erste Erkundungstouren durchs Gelände. Abends trafen wir uns in einem großen Schiff, das dort vor Anker lag, mit vielen bis dahin noch fremden Seeleuten und schlossen erste Bekanntschaften.

Nach einer ruhigen Nacht richteten wir uns weiter häuslich ein. Es wurden Garderoben und Regale gezimmert und so Manches mit bunten Farben verschönert. Mittags trafen sich die Wös, Jupfis, Pfadis und Rover jeweils mit Anderen aus dem Bezirk. Nach verschiedenem Kennenlernprogramm veranstalteten abends die Wös und Jupfis eine Party. Während sich die Wös im Schiff austobten, hatten die Jupfis das Café „Fluch“ eingenommen. Die Pfadis rätselten bei einem Pubquiz in der Arena um die Wette und die Rover tauschten Geschichten aus.

Am nächsten Morgen konnten wir uns prima von dem bunten Abendprogramm erholen. An verschiedenen Stationen bekamen wir Spiri-Impulse zum Nachdenken und Mitmachen. Zum Abschluss kamen wir alle im großen Schiff zusammen und bekamen zum Andenken alle ein Stück Schiffstau. Bevor wir uns zum Mittagessen wieder auf unseren Stammeslagerplatz begaben, formierten wir uns alle in Form einer Krake vor dem Schiff und schossen denkwürdige Drohnenbilder.

Nachmittags beteiligten wir uns am Hafenmarkt, auf dem für die Währung „Nudel“ Waren und Dienstleitungen angeboten wurden. So konnte man zum Beispiel bei unseren Jupfis Süße Kugeln kaufen, bei den Wös Post in Auftrag geben, sich bei den Pfadis die Nägel lackieren lassen oder einfach über den Markt schlendern.

Abends folgte ein weiteres Highlight. Beim Lagerfeuerhopping konnten wir die Lagerfeuertraditionen und -lieder von sieben anderen Stämmen kennenlernen. Spannend, wie ähnlich aber auch wie unterschiedlich diese sein können!

Um uns von den ganzen fremden Sitten und Bräuchen einmal etwas zu erholen, verbrachten wir den vierten Tag hauptsächlich auf unserem Stammesplatz. Bei einem Geländespiel mussten Schiffe gebaut und Waren transportiert werden. Abends zogen wir dann als gesamter Stamm zum weiter entfernten Waschhaus, um dort eine wilde Zahnputzparty zu feiern.

Am nächsten Vormittag unternahmen die Quokkas einen Ausflug und genossen die Aussicht, während die Jupfis und Wös sich eine große Partie Zombieball lieferten. Auf neue Stammesfotos folgte ein großes Völkerballturnier, bei dem mit den verschiedensten Handicaps gespielt werden musste. Gar nicht so einfach, wenn man dabei nichts sieht oder nur krabbeln kann. Als es dunkel wurde, luden wir zum erneuten Lagerfeuerhopping auch zu uns ein. Bei Frittiertem und Popcorn ließen es sich die Gäste bei uns gut gehen.

Das Wochenende begann mit einem großen Bezirksgeländespiel. Die verschiedensten Stationen mussten gefunden und bestanden werden, um ein neues Weltmeer zu kartographieren und Freundschaften mit fremden Völkern zu schließen. Nach so viel Einsatz hatten wir uns abends die im großen Schiff stattfindende Seemannsparty wirklich verdient!  

Am Sonntag durften wir – vor allem zur Freude der Rover – ausschlafen. Gut erholt starteten wir nochmal in anderthalb Tage Stufenprogramm. Von Geländespielen hatten wir danach erst einmal genug. Die Adler luden abends noch zu einem besonders gruseligen Geisterpfad in den Wald ein, doch trotzdem oder umso besser konnten alle danach schlafen. Am letzten vollen Tag konnten verschiedenste Workshops besucht werden. Die selbst gebauten Pfeifen funktionierten sogar so gut, dass es irgendwann ein allgemeines Pfeifverbot auf den Stammesplätzen gab. Abends kamen alle Hörgeschädigten dann nochmals auf ihre Kosten. Beim Singewettstreit im Schiff kämpften verschiedene Gruppen um den Sieg. Außerdem wurden verschiedene Seeleute und ganze Stämme mit heißbegehrten Preisen ausgezeichnet. Wir gewannen unter anderem den Preis für den „Pfadfinderischsten Stamm“. Was auch immer das heißen mag 😊 Nach einigen Dankesworten an die Gesamtlagerleitung und die Verantwortlichen verschiedener Arbeitskreise neigte sich der Tag dem Ende zu. Im Dunkeln sangen wir alle noch „Nehmt Abschied Brüder“ und ließen in unseren Stämmen den Abend ausklingen. Am nächsten Tag bauten wir unsere Zelte ab und stachen mit unserem Stammesschiff in Richtung Heimat in See.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an:
– Celina und Dona für die tolle Stammeslagerleitung ⚓️
– Molle, Fiona, Tobi, Luca, Maren, Himbi und Ursel für die leckere Seemannskost 🐟
– die Adler, ohne die der Vor- und Nachtrupp nicht halb so gut funktioniert hätte 🦅
– die gesamte Leiterrunde fürs Planen, Machen, Leiten und dabei sein! 🚀