Am 27. August fuhr der Hogwartsexpress – wie jedes Jahr pünktlich – am Gleis 9 ¾ ab Richtung Hogwarts. Trotz einiger Schüler, die ihre Zugtickets verlegt hatten, und einer kurzen Irrfahrt des Zuges, kamen schließlich alle wohlbehalten im Schloss an. Dort stellte sich bereits die erste Herausforderung: Da ein dunkler Magier die Schutzzauber unseres altehrwürdigen Schlosses gestört hatte, mussten die Zelte von Hand – ganz ohne Magie – aufgebaut werden. Am Abend übernahm der Sprechende Hut das Kommando und teilte die Schüler in die vier Häuser ein.
Am darauffolgenden Tag durften die Häuser sich zum ersten Mal beweisen – in einem Wettbewerb, bei dem all ihre Fähigkeiten gefordert waren: vom Umgang mit dem Pinsel und der Kreativität beim Dichten eines Liedes bis hin zum Brauen eines Zaubertranks. Anschließend bekam jede Hexe und jeder Zauberer Gelegenheit, sich eine eigene Garderobe oder ein Kofferholz für den persönlichen Bedarf zu bauen. Am Abend schlichen sich unsere Schüler beim Knicklichterspiel im Dunkeln über den Platz.
Beim Trimagischen Turnier mussten die jungen Zauberlehrlinge ihre Hauslehrer aus den Fängen eiserner Ketten befreien – und sich dazu die Zahlenkombinationen der Schlösser erspielen, mit denen die Lehrer gefesselt waren. Darauf folgte eine XXL-Wasserschlacht an einem See (mit mal mehr und mal weniger nützlichen Dingen).
Um sich von den Strapazen der vorherigen Tage zu erholen, durften die Drittklässler das nahegelegene Dorf Hogsmeade besuchen, während sich die Erst- und Zweitklässler durch einen Geheimgang Zutritt zum Dorf verschafften. In Hogsmeade konnten zahlreiche Workshops besucht werden: Einige Schüler fertigten Ringe aus Speckstein, andere ließen sich die Zukunft vorhersagen – und begannen, Schokofroschkarten zu sammeln. Pflicht war dabei für alle der Besuch eines Tanzkurses sowie das Binden eines eigenen Besens.
Am nächsten Morgen erwachten unsere Schüler zu den Klängen von „Oh du Fröhliche“ und „Ihr Kinderlein kommet“. Als sie sich auf dem Platz umsahen, war durch die festliche Dekoration schnell klar: Heute ist Weihnachten in Hogwarts. Es folgte eine Andacht, in der die Weihnachtsgeschichte thematisiert wurde. Am Nachmittag zeigte sich dann auch, weshalb der Bau eines Besens Pflicht war: Ein großes Quidditch-Turnier stand an, bei dem die jungen Hexen und Zauberer dem Schnatz nachjagten. Voller Erschöpfung ging es anschließend zum köstlichen Abendessen.
An den beiden darauffolgenden Tagen wanderten die Schüler in Kleingruppen mit ihren Lehrkräften durch die Umgebung – auf der Suche nach gestohlenen Zauberstäben. Die Gruppen übernachteten an verschiedenen Grillplätzen. Zurück auf dem Platz ruhten sich alle den restlichen Tag aus.
Weiter ging es am nächsten Tag mit einem selbst erfundenen Spiel – einer Mischung aus Capture the Flag und Fangen. Gegen Mittag war dann wieder Köpfchen gefragt: Ein Escape-Room wartete. In der Dunkelheit begaben sich die Schüler zudem auf eine schaurige Strecke durch den Wald – auf der Suche nach den einzelnen Worten eines Zaubertranks. Dabei war durch den Wald lautes Geschrei zu hören. So waren am Ende alle vollkommen ausgelastet.
Zum Entsetzen aller stellten wir fest, dass die Schulleitung versteinert worden war! Um sie zu heilen, mussten die Schüler sich zunächst ein Zaubertrankrezept erspielen – und anschließend die dazugehörigen Zutaten finden. Als die Schulleitung schließlich geheilt war, ging es zum Abschlussball. Dort konnten die erlernten Tanzkünste unter Beweis gestellt werden. Gegen Ende wurde der Sieger des Hauspokals verkündet – das Haus Hufflepuff.
Am nächsten Tag fuhr der Hogwartsexpress zurück nach Weil der Stadt.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an:
- Luise & Philipp – unsere großartige Schulleitung (Lagerleitung) 🪄
- Die Hauselfen der Hogwartsküche: Constantin, Annika, Molle, Fiona, Himbi und Ursel 🧚🏼♂️
- Das gesamte Kollegium – alle Leiterinnen und Helferinnen fürs Mitmachen, Mitdenken und Dabei sein 🧙🏼♀️
- Chappi – Die Lagerhündin, welche sich gerne streicheln und knuddeln lies 🐶

